SinnerSchrader profitierte weiterhin von der hohen Nachfrage nach Dienstleistungen aus den Bereichen E-Commerce, Digitales Marketing und Onlinemedia. Die Nachfrage scheint von der fortgesetzten Schuldenkrise unbeeindruckt: So gewann SinnerSchrader im Berichtszeitraum im Segment Interactive Marketing fünf neue Kunden, insbesondere aus der Handels- und Konsumgüterbranche. Mit zwei dieser Neukunden erwartet SinnerSchrader Umsätze von jeweils mehr als 1 Mio. Euro.
Wie geplant lag das operative Ergebnis (EBITA) mit knapp 0,7 Mio. Euro deutlich unter dem EBITA des 1. Quartals 2010/2011 von 1,2 Mio. Euro. Die wachstumsbedingten Ergebnisbelastungen, vergleichsweise hohe Vertriebskosten und die Tatsache, dass ein überaus positives Vorjahresquartal im Mediageschäft so nicht wiederholt werden konnte, waren die wesentlichen Faktoren dieser EBITA-Entwicklung. Kostenüberschreitungen in einem laufenden Festpreisprojekt haben dabei verhindert, dass das operative Ergebnis die Planung für das Berichtsquartal deutlich überschreitet. Das Konzernergebnis belief sich auf knapp 0,3 Mio. Euro oder 2,3 Cent je Aktie. Vor dem Hintergrund des im 1. Quartal Erreichten bestätigt SinnerSchrader die Prognosen für das Gesamtjahr: die Erhöhung des Umsatzes auf mindestens 35,5 Mio. Euro, die Verbesserung des EBITA um 25 Prozent auf mehr als 3,25 Mio. Euro sowie die Steigerung des Konzernergebnisses um 33 Prozent auf 1,7 Mio. Euro. Angesichts der benannten Probleme in einem Festpreisprojekt, das noch nicht abgeschlossen ist, hat sich die Anspannung der Ergebnisprognose spürbar erhöht.
Die Geschäftsdynamik hat zum 30. November 2011 zu einer deutlich stärkeren Mittelbindung im Working Capital und mithin zu einem Rückgang der liquiden Mittel um 1,8 Mio. Euro auf 3,9 Mio. Euro geführt. Der Rückgang fiel so deutlich aus, weil die großen Konzernkunden zum 30. November im Zuge der Jahresenddisposition nur zögerlich zahlten.
Zum 31. Dezember 2011 beliefen sich die liquiden Mittel trotz der zwischenzeitlichen Dividendenausschüttung von 1,1 Mio. Euro jedoch bereits wieder auf 4,6 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote betrug am Bilanzstichtag 30. November 2011 gegenüber dem 31. August 2011 unverändert 59,4 Prozent. Am Ende des Berichtsquartals waren 419 Mitarbeiter in der SinnerSchrader-Gruppe beschäftigt, 19 mehr als am 31. August 2011.
Der vollständige Quartalsbericht kann heute ab 13 Uhr im Internet unter www.sinnerschrader.ag/s2ir/de/Finanzberichte.html abgerufen werden.